VERITAS Newsletter Februar 2009Freundschaft zu Mensch und TierWillkommen beim monatlichen Newsletter des
VERITAS Lieferservice für Tiernahrung
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Inhalt:
• Kind und Hund – was die Forschung dazu sagt
• Wie lange darf ein Hund eigentlich bellen?
• Die Katze ist entlaufen: Was kann man tun?
• Gewinnspiel
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Kind und Hund – was die Forschung dazu sagtMit der wachsenden Zahl der Heimtiere verstärkt auch die Wissenschaft ihre Bemühungen, die Beziehung zwischen Tier und Mensch näher zu beleuchten. Thema einer Studie des Instituts für Medizinische Psychologie der Universität Münster war beispielsweise, welche Bedeutung Heimtiere für Menschen in ihrer Kindheit hatten. Es stellte sich heraus, dass 76 Prozent der Befragten ihre Heimtiere wichtig waren und sie viel Schönes mit ihnen erlebt haben. Von ausgeprägt unangenehmen Erfahrungen berichteten nur 5 Prozent. Entsprechend klein war auch der Anteil derer, die Angst vor Tieren hatten. Jedoch bestätigten Dreiviertel der Befragten, dass ihnen der Tod eines Tieres "sehr zugesetzt" habe.
Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass eine wesentliche Grunderfahrung der Mensch-Mensch-Beziehung auch auf die Mensch-Tier-Beziehung zutrifft, nämlich die enge Verbindung von Beziehungsintensität und Verlusterleben. Zugleich sei der Tod eines Tieres häufig ein erster Kontakt mit Trauer, der letztlich als konstruktiv und entwicklungsförderlich zu bewerten sei.
Anderes Beispiel: Ein Forscherteam des Helmholtz Zentrums München fand in einer groß angelegten Studie heraus, dass Hunde auch das Immunsystem von Kindern trainieren. Hundehaltung im frühen Kindesalter schütze vor Allergien und Asthma. Es wurden deutliche Anzeichengefunden, dass Kinder, die mit einem Hund aufwachsen, weniger Allergierisiken ausgesetzt sind. Insbesondere dann, wenn sie bereits innerhalb ihres ersten Lebensjahres Kontakt zu dem Tier haben und das Tier im Haushalt lebt. Forscher Dr. Joachim Heinrich: "Dieses Ergebnis ist besonders interessant, da Allergologen Hundehaltung bisher als Risiko eingestuft haben. Doch nach unseren Erkenntnissen können wir diese Ansicht nicht teilen." Allerdings: Wenn Kinder bereits eine nachgewiesene Hundehaarallergie haben, ist die Anschaffung eines Hundes nach wie vor nicht zu empfehlen.
(Quelle: Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft)
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Wie lange darf ein Hund eigentlich bellen?Es kann für die Nachbarn durchaus nervtötend sein, wenn ein Hund in einer nebenan liegenden Wohnung ständig bellt. Zum Beispiel jedesmal, wenn der Fahrstuhl ein Geräusch macht oder jemand das Treppenhaus betritt. Die Ohren zuhalten nützt da nichts. Auch mit dem Gedanken, die Miete zu mindern, sollte der Nachbar vorsichtig sein, denn für einen solchen Schritt müssen die Geräusche schon erhebliche Ausmaße annehmen. So zumindest entschied es nach einer Mitteilung des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein Amtsrichter in einem konkreten Fall.
Nachbarliche Lautäußerungen wie Schritte, das Rauschen von Duschen oder Toilettenspülungen gehörten ebenso wie die Lebenszeichen eines Hundes zu dem Geräuschspektrum, das jeden Mieter eines Mehrfamilienhauses erwartet und das er dementsprechend vertragsgemäß hinzunehmen hat. Soweit die rechtliche Seite.
Einem Hund kann man das Bellen ja nicht verbieten. Kläfft er aber beim winzigsten Anlass, was ja auch die Nerven des Tierhalters strapaziert, besteht Handlungsbedarf. Der Hund sollte grundsätzlich nicht zu lange allein gelassen werden, denn sonst langweilt er sich. Er braucht geistige und körperliche Beschäftigung. Dann muss er auch nicht so stark auf sich aufmerksam machen. Verkehrt ist es auch, ihn mit einem Leckerli zu beruhigen, wenn er bellt, weil es gerade klingelt. Dann macht er es verständlicherweise immer wieder. Leckerlis und Lob bekommt er nur, wenn er sich ruhig verhält. Allerdings ist auch Nachsicht angebracht, weil der Hund ja seinen Menschen durch das Bellen beschützen will. Ihm durch souveränes Verhalten zu verstehen zu geben, dass sein Mensch diesen Schutz nicht braucht, ist eine Frage der Erziehung. Dann lässt sich sicher auch der Nachbar wieder beruhigen - vielleicht mit einem Leckerli für Menschen?
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Die Katze ist entlaufen: Was kann man tun?Kommt die geliebte Katze von einem Ausflug nicht zurück, versetzt das ihre Besitzerin oder ihren Besitzer in helle Aufregung. Schreckliche Bilder steigen innerlich auf, was passiert sein könnte. Unter ein Auto geraten? Von einem Tierfänger gestohlen? In einem Kellerverlies eingeschlossen? Da hilft nur ruhige Überlegung. Manche pinnen Suchanzeigen an Bäume oder legen sie in Geschäften aus. Hilft das nichts, bitten sie Leute in der Nachbarschaft, in ihren Keller zu schauen, ob sich die Katze vielleicht dorthin verkrochen hat und nicht mehr herauskann. Auch ein Zeitungsinserat ist ein Weg, eine entlaufene Katze wiederzufinden. Eine Nachfrage beim Ordnungsamt und im nächsten Tierheim hat ebenfalls schon geholfen, einen Streuner wiederzufinden.
Um gar nicht erst in eine solch hilflose Lage zu kommen, können Katzenbesitzer durch eine Tätowierung der Samtpfote oder eine Chip-Transplantation vorbeugen. Die Kontaktdaten müssen dann in einem zentralen Haustierregister gespeichert werden. Der Deutsche Tierschutzbund und andere Organisationen helfen dabei. So kann eine verschwundene Katze oft ihrem glücklichen Besitzer zurückgegeben werden. Ständig beaufsichtigen kann man ja leider nur reine Wohnungskatzen.
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Hier sind die Gewinner unseres Preisrätsels vom letzten Newsletter.
Das richtige Lösungswort lautete: „Wiesel“.
1. Preis: A. Heß aus Weilburg
2. Preis: C. Hauser aus Liel
Herzlichen Glückwunsch!
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